Infoveranstaltung zu Wittenberge am 29.03.

Am kommenden Samstag (29.03.) wird im IKuWo um 18:30 eine Info-Veranstaltung zu Protesten gegen den Naziaufmarsch am 05.04.2014 in Wittenberge stattfinden.

Aufruf des Bündnis “Wittenberge Nazifrei”:

++++ Bitte weiterleiten und unterzeichnen! ++++

Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
Sehr geehrte Damen und Herren,

erneut steht ein Neonaziaufmarsch vor der Tür: In Wittenberge. Am 5. April wollen Neonazis der sogenannten Freien Kräfte Neuruppin/ Osthavelland gegen einen von ihnen konstruierten Volkstod demonstrieren. Der nordwestlichen Zipfel Brandenburgs ist durch seine direkte Anbindung nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ein wichtiger Knotenpunkt in der Region. Neonazis aus anderen Bundesländern werden ebenso teilnehmen, wie lokale und regional vernetzte Kameradschafts- und ParteiaktivistInnen. weiterlesen

Für alle die Lust, Zeit und vielleicht sogar in Berlin sind empfehlen wir „Soliparty für den 8.Mai in Demmin“:

demmin_2014

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Info-Veranstaltung zu Gegenprotesten in Ueckermünde

Am Donnerstag, den 20.03.2014, wird um 20 Uhr eine Info-Veranstaltung zu den geplanten Gegenprotesten in Ueckermünde im Infoladen ANALOG (Klex, Lange-Str. 14) stattfinden. Bustickets für 5€ könnt ihr Donnerstag schon ab 16 Uhr  im ANALOG erwerben.

Bringt Freunde & Freundinnen mit und lasst uns gemeinsam gegen diesen Naziaufmarsch protestieren.

Kein Fussbreit den Rassist_innen!- gemeinsam, entschlossen, entgegen!

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Gegen den Naziaufmarsch am 22.03. in Ueckermünde! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Am 22.03.2014 ruft die rechte „Bürgerinitiative Schöner und sicherer Wohnen in Ueckermünde“ zu einem Aufmarsch unter dem Motto „Asylbetrug stoppen“ auf, um rassistische Parolen gegen Asylsuchende auf die Straße zu tragen. Doch wir lassen das nicht zu, dass die Ewiggestrigen ihre hohlen Phrasen ungehindert verbreiten. Unsere Solidarität gilt den Flüchtlingen. Kommt mit uns nach Ueckermünde und lasst uns gemeinsam gegen den Naziaufmarsch protestieren!

Neonazis und das Thema Asyl

In den letzten Jahren sind Aktionen zum Thema Asyl wieder ein Hauptbetätigungsfeld von Neonazis geworden. Mit Anstieg der Flüchtlingszahlen wuchs auch die rassistische Hetze gegen Migrant*innen. So mobilisierte die NPD etwa vor genau einem Jahr gegen ein Flüchtlingsheim in Güstrow. Zum 9.November – dem Jahrestag der Reichspogromnacht – führte sie in den letzten beiden Jahren Aufmärsche gegen Asylsuchende in Wolgast bzw. Friedland durch. Auch während des Bundestagswahlkampfs zeigte die NPD bei ihrer „Asyltour“ ihr menschenverachtendes Gesicht. So ist es kaum verwunderlich, dass sich hinter der „Bürgerinitiative“, die zu dieser Kundgebung aufruft, Neonazis verbergen. Schon lange haben Neonazis erkannt, dass sie mit ihren Parolen bis weit in die sogenannte Mitte der Gesellschaft vordringen können. Da auch Politiker*innen der sog. Volksparteien immer wieder für eine harte Linie gegen Asylsuchende eintreten, ist es für sie ein leichtes Spiel an diese Stimmung anzuknüpfen. In der sächsischen Kleinstadt Schneeberg etwa nahmen im Oktober bis zu 1800 Menschen an NPD-Aufmärschen zum Thema Asyl teil. Dabei werden klassische Vorurteile bedient und falsche oder aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen Ängste vor angeblichen Kriminellen geschürt.

Solidarität mit Flüchtlingen

Nazis wiederholen mantrahaft, weniger als 2 % der Flüchtlinge erhielten Asyl – deshalb verdiene der Rest keinen Schutz. Dies ist schon deshalb nicht korrekt, weil ein deutlich höherer Anteil einen Aufenthaltsstatus aus humanitären Gründen erhält. Viele Menschen werden jedoch abgelehnt, weil sie über einen „sicheren Drittstaat“ eingereist sind und nach EU-Recht dort ihr Asylantrag zu behandeln ist. Dass Deutschland, eines der wohlhabendsten Länder Europas, sich damit seiner humanitären Verantwortung entzieht,ist skandalös. Das Problem sind nicht die abgelehnten Flüchtlinge, sondern das repressive Recht! Zwar sind nur 0,2 % der Bevölkerung im Landkreis Asylsuchende, doch die rechte Panikmache wegen einer angeblichen „Asylflut“ führt zu weiteren Einschränkungen gegen Flüchtlinge, wie z.B. der Residenzpflicht und Arbeitsverbote. Angesichts dieser Zustände ist es bitter notwendig, sich mit den Flüchtlingen zu solidarisieren. Proteste gegen Nazis und das Bekenntnis zu gleichen Rechten für Asylsuchende gehören deshalb zusammen.

Rechte Hetze führt zu rechter Gewalt

Bei der rechten Stimmungsmache bleibt es oft leider nicht. Die rassistischen Parolen bilden den Nährboden für Gewalttaten gegen Migrant*innen. Die Organisation zur Unterstützung Betroffener rechter Gewalt Lobbi e.V. , stellte 2013 eine Zunahme rechter Angriffe von ca. 40 % fest. Knapp die Hälfte davon war rassistisch motiviert. Gerade hier zeigt sich die Gefährlichkeit der neonazistischen Agitation. Durch die bevorstehenden Kommunalwahlen, ist mit zunehmenden Nazi-Aktivitäten zu rechnen, zu der die Kundgebung in Ueckermünde den Auftakt bildet. Hinzu kommt, dass am folgenden Tag in Pasewalk erstmals ein NPD-Mitglied als Bürgermeisterkandidat zur Wahl steht.

Umso wichtiger ist es, den Nazis in Ueckermünde keine ruhige Minute zu lassen, damit keine rechte Erfolgswelle entstehen kann!

Aufmarsch in der Nazi-Homezone?

Schon seit langem gilt Ueckermünde als Hochburg der Neonazis. Anfang des letzten Jahrzehnts trat die „Bürgerinitiative“ erstmals in Erscheinung und organisierte unter Führung von Tino Müller und Michael Gielnik Proteste gegen Flüchtlinge. Sie sammelten 2000 Unterschriften und veranstalteten 2004 eine Kundgebung mit 250 Teilnehmenden. Kurz darauf gelang Müller mit der NPD erstmals der Einzug in den Landtag. Gielnik verpasste dies 2011 nur knapp und ist derzeit stellvertretender Landesvorsitzender der Partei. Dies verdeutlicht, dass die „Initiative“ nur eine Tarnorganisation der Neonazis ist. Da verwundert es kaum, dass auf deren Demoflyer das Postfach des NPD-Regionalverbands angegeben ist. Anmelder des Aufmarsches ist übrigens Tino Müller.

Die starke Verankerung der Nazis in der Stadt zeigt sich vor allem daran, dass die NPD bei den Kommunalwahlen 2009 gut 12 % holte. Auch bei den Landtagswahlen 2011 fuhr sie in dieser Gegend die besten Ergebnisse ein.

Wachsender Widerstand

Doch anders als 2010, als die NPD im nahe gelegenen Anklam noch weitgehend ungestört in ihrer Homezone aufmarschierte, gab es in letzter Zeit bei praktisch jeder NPD-Aktion Proteste. Deren Aufmärsche wurden blockiert oder zumindest empfindlich gestört. Bei der „Asyltour“stellten sich auch in Kleinstädten wie Eggesin oder Torgelow engagierte Menschen den Nazis entgegen. Die Aktivitäten wurden dabei aus immer breiteren Teilen der Zivilgesellschaft unterstützt. Dies gibt Hoffnung, den Nazis auch am 22.03. kräftig in die Suppe zu spucken.

Fahren wir gemeinsam nach Ueckermünde und stellen uns gegen den Naziaufmarsch!

Es gibt kein ruhiges Hinterland!!!

Aus Greifswald fahren am 22.03. Busse nach Ueckermünde. Tickets kosten 5 € und sind im Infoladen Analog zu den gängigen Öffnungszeiten erhältlich.

Dienstag 15-18 Uhr
Donnerstag 16-19 Uhr

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Einmal volltanken, bitte!

Unser letzter AuDSCN3306sflug nach Magdeburg am 18. Januar riss uns ein kleines Löchlein in die Kasse! Daher veranstalten wir für euch und uns einen gemütlichen Soli-Abend am 22. 02 ab 21:00 im IKuWo. Der Abend wird geschmückt von leckeren alkoholhaltigen & alkoholfreien Cocktails, Kakerlakenrennen und tanzbarer Trashmusik.
Kommt rum, bringt Freunde und Freundinnen mit und lasst uns gemeinsam den Spendentopf für zukünftige und wichtige Aktionen füllen!

Keinen Meter den Rassist_innen!
Solidarische Grüße
Greifswald Nazifrei

Und für alle die, die zu diesem Termin nicht können uns aber dennoch unterstützen möchten – guckt doch mal hier weiter unten.

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+++Freie Kräfte bedrohen Mitglieder der Linksjugend [‚SDS] Greifswald+++

Pressemitteilung Linksjugend [‚SDS] Greifswald:

Mitglieder unserer Ortsgruppe haben heute Post der „Freien Kräfte Greifswald“ bekommen.

sdsIn den letzten Jahren gab es immer wieder sogenannte Outing-Aktionen von antifaschistischen Gruppen, bei welchen (teilweise strafrechtlich verurteilte) Nazikader aus der Deckung geholt wurden und ihr wohnliches Umfeld über deren Machenschaften informiert wurde. Der wohl aktuell berühmteste Fall der nahen Vergangenheit ist das „Outing“ von Marcus G. während einer Vorlesung in der Uni. Ziel eines solchen Outings ist es, die Nachbar_Innen darüber zu informieren, wer da so neben, über oder unter ihnen wohnt. weiterlesen…

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PM: Greifswald: Prozess gegen den rechtsradikalen Greifswalder Studenten Marcus G. kurzfristig abgesagt/verschoben

Der heute am Amtsgericht Greifswald stattfindende Prozess gegen den rechtsradikalen Greifswalder Studenten Marcus G. wurde verschoben, da der Angeklagte sich kurzfristig krankschreiben ließ. Eine vor dem Amtsgericht angemeldete antifaschistische Kundgebung unter dem Motto „Für Demokratie und gegen Nazigewalt“ fand trotzdem statt.

Bei Tee, Musik und einer wärmenden Feuertonne zeigten etwa 80-100 Leute ihre Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt und setzten ein Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt.

„Unsere Vermutung ist, dass Marcus G. sehr daran interessiert ist diesen Prozess in die Länge zu ziehen. Wir hoffen nun, dass es zu einer raschen Neuterminierung kommt.“ So Benjamin Pfeiffer, Pressesprecher des Bündnis‘ Greifswald Nazifrei.

„Es ist aber begrüßenswert, dass so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind vor dem Gericht gegen Nazigewalt zu demonstrieren und hoffen, dass bei dem vermutlich im Januar oder Februar stattfindenden neuen Termin ebenso sein wird.“

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!!!Morgen Kundgebung am Amtsgericht zur Verhandlung von Marcus G.!!!

Kommt am Montag, den 16.12. um 12:30 Uhr zur antifaschistischen Kundgebung vor das Greifswalder Amtsgericht in der Langen Straße 2a!

Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt setzen!

Um 13:30 Uhr beginnt die Verhandlung. Es wird nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben, frühzeitiges Erscheinen ist sinnvoll.

Unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!

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Gegen Nazis und ihre Gewalt! Kundgebung anlässlich der Verhandlung gegen den Greifswalder Nazikader Marcus G. am 16. Dezember 2013

Am Montag, den 16.12. um 13:30 Uhr findet im Amtsgericht Greifswald ein Prozess gegen den Greifswalder Nazi Marcus G. statt.
Diesem wird vorgeworfen am 29.7. 2013 am Rande einer NPD-Kundgebung einen Gegendemonstranten mittels eines Tritts verletzt zu haben.

Der Greifswalder Student Marcus G. gilt als Führungsfigur der lokalen Naziszene. Er und seine Kameradschaft „NSG“ ( Nationale Sozialisten Greifswald) wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Sachbeschädigungen und Gewalttaten gegen Antifaschist*innen in Verbindung gebracht. Dies konnte, trotz vieler Indizien, jedoch nie zweifelsfrei bewiesen werden. Am 16.12. könnte das nun erstmals anders sein. Mehrere Augenzeug*innen und ein Video des Vorfalls könnten zu einer Verurteilung wegen Körperverletzung führen.

Doch hier geht es um mehr als einen Einzelfall. Neonazis geben sich in der Öffentlichkeit oft bieder, Gewalt gegen Andersdenkende am Rande ihrer Veranstaltungen ist aber häufige Realität. Dabei kann es alle treffen, die nicht in das beschränkte Weltbild der Nazis passen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Zivilgesellschaft ihre Solidarität mit den Betroffenen zeigt.

Es ist anzunehmen, dass die lokale Naziszene zur Verhandlung auftauchen wird, um ihren ‚Kameraden‘ zu unterstützen und damit gezielt Zeug*innen oder linke Prozessbeobachter*innen einzuschüchtern.

Daher rufen wir dazu auf der öffentlichen Verhandlung beizuwohnen!
Vor dem Gericht wird zeitgleich eine antifaschistische Kundgebung stattfinden.

Kommt am Montag, den 16.12. um 12:30 Uhr zur antifaschistischen Kundgebung vor das Greifswalder Amtsgericht in der Langen Straße 2a!

Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt setzen!

Um 13:30 Uhr beginnt die Verhandlung. Es wird nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben, frühzeitiges Erscheinen ist sinnvoll.

Unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!

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Pressemitteilung: Zur Verhandlung am Amtsgericht gegen den rechtsradikalen Greifswalder Studenten Marcus G. am 16.12.2013

Am Montag den 16.12. um 13:30 Uhr findet am Amtsgericht Greifswald wegen des Vorwurfs der Körperverletzung eine Verhandlung gegen den Greifswalder Nazikader Marcus G. statt. Dieser soll am 29.7.2013 am Rande einer NPD-Kundgebung einen Gegendemonstranten mittels eines Fußtritts verletzt haben.

Am 29.7. diesen Jahres machte die NPD im Rahmen ihrer sogenannten „Anti-Asyl-Tour“ auf dem Greifswalder Markt halt. Mit im Gepäck waren etwa 20 meist junge, männliche Nazisympathisanten, die die Kundgebung, notfalls mit dem Mittel der körperlichen Gewalt, störungsfrei halten sollten.
Dennoch entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine antifaschistische Gegenkundgebung, die mit Trillerpfeifen und Sprechchören versuchten die rassistische Hetze der NPD zu übertönen.

Nachdem es zu einem Eierwurf in Richtung der NPD-Kundgebung kam, verloren die Nazis, unter ihnen der Student Marcus G., die Nerven und begannen die gezielte Jagd auf Gegendemonstrant*innen.

Im Rahmen dessen trat Marcus G. einem Angehörigen des Studentenparlamentes mutwillig gegen das Knie. Dabei verletzte er ihn so stark, dass dieser stürzte und nach ersten Diagnosen einen Kreuzbandriss davon trug. Marcus G. dementierte in der Folge sofort sein agressives Agieren, irgendjemanden angegriffen haben zu sollen. Stattdessen verwies er darauf, selbst angeblich Opfer eines Angriffs gewesen zu sein und nur in dem Affekt einer Notwehrsituation gehandelt zu haben.

Dies erwies sich aufgrund vieler Zeug*innenaussagen sowie einem Video, das den Vorfall dokumentiert, sehr bald als Lüge und reine Schutzbehauptung. Der Greifswalder Student Marcus G. gilt als Führungsfigur der lokalen Naziszene. Er und seine Kameradschaft „NSG“ ( Nationale Sozialisten Greifswald) wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Sachbeschädigungen und Gewalttaten gegen Antifaschist*innen in Verbindung gebracht, was bisher jedoch, trotz vieler Indizien, nie zweifelsfrei bewiesen werden konnte.

Marcus G. ist bei nahezu jeder Aktion der Nazis in Vorpommern anwesend. Er provoziert auf Veranstaltungen, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, versucht Wahlkampfveranstaltungen der demokratischen Parteien zu stören und ist mit seinen Kameraden darin bestrebt in der Stadt ein Klima der Einschüchterung bei denen zu erzeugen, die sich gegen Nazis engagieren.
Zuletzt trat Marcus G. bei NPD-Aufmärschen in Friedland und Berlin in Erscheinung. Dort wurden aus der Demonstration heraus Journalisten angegriffen und verletzt.

„Dass Anhänger*innen der NPD Gewalt gegen Andersdenkende begehen, ist für uns keine Überraschung, schließlich ist die Gewalt elementarer Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie.“, erklärt dazu der Pressesprecher des Bündnisses Greifswald Nazifrei Benjamin Pfeiffer. „Eine Verurteilung von Marcus G, der stets behauptet hat, dass Gewalt für ihn kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sei, wäre deshalb begrüßenswert, um die Öffentlichkeit wieder mal über den wahren Charakter der NPD und ihrer Anhänger*innen aufzuklären. Bei der NPD handelt es sich mitnichten um eine „ganz normale“ Partei. Sie missbraucht das System der parlamentarischen Demokratie, um ihre menschenverachtende Propaganda zu verbreiten.“

Das Bündnis Greifswald Nazifrei ruft für die Zeit der Verhandlung zu einer antifaschistischen Kundgebung vor dem Amtsgericht auf, um Solidarität mit den Opfern von rechter Gewalt zu zeigen und gleichzeitig ein Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt zu setzen.Es ist zu erwarten, dass auch Nazis zum Prozess erscheinen werden, um eine Atmosphäre der Angst zu erzeugen. Daher ruft das Bündnis außerdem dazu auf, an der öffentlichen Verhandlung (Beginn 13:30Uhr) teilzunehmen, um Solidarität mit dem Betroffenen zu zeigen.
Die antifaschistische Kundgebung unter dem Motto „Für Demokratie und gegen Nazigewalt“ ist für die Zeit von 12:00-16:00 Uhr angemeldet.

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In eigener Sache…

Wir, das Bündnis Greifswald nazifrei sind Erstunterzeichner des Brölliner Aktionskonses weiterlesen…

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