Refugees Welcome! – Demo in Güstrow

REFUGEES WELCOME! Asylrecht ist Menschenrecht!

Aufruf zur landesweiten Demonstration in Güstrow

6. Dezember 2014 // 13:00 Uhr // Hauptbahnhof

flyer_a5 Der Ratschlag der Bündnisse Mecklenburg-Vorpommern* ruft für den 6. Dezember zur landesweiten Demonstration in Güstrow auf: „Refugees welcome! Asylrecht ist Menschenrecht!“

Seit nunmehr zwei Jahren mobilisieren Nazis in Mecklenburg-Vorpommern gezielt gegen Flüchtlinge und verbreiten rassistische Vorurteile und Gerüchte. So versuchen Nazis zur Zeit beispielsweise in Güstrow gegen die künftige Flüchtlingsunterkunft in der Südstadt Stimmung zu machen. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Bürgerinitiative versuchten sie bisher auf Facebook, mit regelmäßigen Infoständen und einem Fackelmarsch auch Menschen zu erreichen, die sich selbst nicht im neonazistischen Spektrum verorten. Der Hetze folgen Taten – Asylsuchende werden regelmäßig auf der Straße bedroht und rassistisch beleidigt. Immer häufiger kommt es zu Angriffen auf Flüchtlinge wie kürzlich in Anklam, Schwerin oder Groß Lüsewitz.

Gleichzeitig gibt es in Güstrow und vielen anderen Orten Unterstützungskreise, die in großem Maße zum Willkommen der Flüchtlinge beitragen. Es gibt ehrenamtlich organisierte Sprachkurse, Menschen, die Flüchtlinge bei Gängen zu Ämtern oder Behörden begleiten oder gemeinsam Freizeit verbringen. Es gibt viele Menschen, die der Propaganda der Nazis in ihrem praktischen Handeln etwas entgegen setzen. Gemeinsam mit ihnen und allen demokratischen Kräften setzen wir uns für eine solidarische Gesellschaft ein, in der Minderheitenrechte geachtet werden. Gemeinsam treten wir ein für eine Gesellschaft, die geprägt ist von Vielfalt und Respekt.

Wir sind betroffen und wütend darüber, dass Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, mitten unter uns Bedrohungen, Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind. Deshalb rufen wir dazu auf, am 6. Dezember ein klares und öffentliches Zeichen gegen rassistische Propaganda und Gewalt zu setzen. Wir sagen klar:

Refugees welcome! Asylrecht ist Menschenrecht!

Wir fordern, dass:

– Flüchtlinge selbstbestimmt entscheiden können, wo und wie sie leben möchten!

– sich Gesellschaft, Verwaltung und Politik für Flüchtlinge öffnen, konsequent für eine solidarische Willkommens- und Anerkennungskultur einsetzen und genügend öffentliche Mittel dafür zur Verfügung stehen!

– sich alle klar gegen Rassismus positionieren und sich öffentlich mit den Betroffenen rassistischer Gewalt solidarisieren!

Lasst uns gemeinsam am 6. Dezember für menschenwürdige Lebensbedingungen von Flüchtlingen, eine solidarische Willkommenskultur und gegen jede Form von Rassismus demonstrieren!

Aus Greifswald fahren Busse nach Güstrow! Tickets bekommt ihr täglich ab 21:00, am Donnerstag schon ab 19:30, im IKuWo!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Refugees Welcome! – Demo in Güstrow

*Verhandlung gegen NPD-Kommunalpolitiker wegen Überfall auf Greifswalder Wohnhaus*

In der Nacht vom 14. zum 15. August 2013 versuchten 15-20 teils vermummte und mit Knüppeln bewaffnete Personen ohne ersichtlichen Grund ein Wohnhaus in der Grimmer Straße zu überfallen. Nur durch Zufall konnte den Angreifern der Zugang zum Haus verwehrt und somit Schlimmeres verhindert werden. Vieles deutet darauf hin, dass es sich bei der Gruppe der Angreifer um einen Plakatiertrupp der NPD handelt, der bereits in den Stunden davor in Greifswald aktiv war. Die Betroffenen konnten Daniel Ohm, NPD-Kommunalpolitiker und Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion erkennen.

Am kommenden Dienstag, dem 13.05.2014, findet die Verhandlung gegen Ohm wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung vor dem Amtsgericht Greifswald statt.

Nach dem Prozess gegen den Greifswalder Neonazi Marcus G., der vor einem Monat wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, verdeutlicht dieser Fall mehr denn je die Gefahr und Gewaltbereitschaft, die von der NPD und ihren Anhänger*innen ausgeht.

Wir rufen auf, die Betroffenen und Zeug_innen vor Gericht zu unterstützen und Solidarität mit Opfern rechter Gewalt zum Ausdruck zu bringen.

Kommt am 13.05. ab 8.30 Uhr zum Amtsgericht und setzt ein Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für *Verhandlung gegen NPD-Kommunalpolitiker wegen Überfall auf Greifswalder Wohnhaus*

Pressemitteilung: Erfolgreicher Protest am 8. Mai in Demmin- Bündnis Greifswald nazifrei kritisiert Polizeigewalt und Verunglimpfung antifaschistischen Protests

Ungefähr 500 Menschen protestierten am gestrigen 8. Mai erfolgreich gegen den Fackelmarsch der NPD und Kameradschaften in Demmin. Mit 30 bunten Mahnwachen und auf mehreren Blockaden setzten ca. 500 Protestierende ein klares Zeichen gegen den Geschichtsrevisionismus und die Menschenverachtung neonazistischer Organisationen.

Auf nahezu der gesamten Strecke schlug den Nazis lautstarker Protest entgegen.

Allerdings konnte der Fackelmarsch der NPD nur mit Hilfe massiver Polizeigewalt gegen friedliche Blockierende durchgesetzt werden. Greifswald nazifrei kritisiert: „Wir sind schockiert über den Eifer und die Hilfsbereitschaft, mit der die Polizei am 8. Mai in Demmin den Weg für die Nazis freiräumte und dabei schwere Verletzungen riskierte. Einsatz von aggressiven Polizeihunden mit Verletzten, massive Polizeigewalt gegen friedliche Blockaden, das unmittelbare Vorbeileiten des Fackelmarsch an den Blockaden im Abstand von wenigen Metern, mehrere Menschen im Krankenhaus – die Polizei zeigte sich gestern grob fahrlässig und verantwortungslos.“, so Benjamin Pfeiffer, Pressesprecher vom Bündnis Greifswald nazifrei.

Wir verwehren uns zudem gegen die pauschale Verunglimpfung angereister Protestierender als „gewaltbereite Chaoten“. Die Proteste gegen den Fackelmarsch waren trotz schlechten Wetters breiter und größer, als in den Jahren zuvor. Benjamin Pfeiffer: “Der Versuch von Seiten der Polizei diese in Teilen zu kriminalisieren und öffentlich zu verurteilen, zeigt, dass die Behörden nichts begriffen haben. Wir haben uns sehr über die Unterstützung und Interesse aus andere Städten, auch außerhalb M-Vs, gefreut!“

„Weiterhin sind wir froh, dass der kurzzeitig ins künstlichen Koma versetzte Blockierende heute Morgen das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Wir hoffen, dass die für diese schwere Körperverletzung verantwortlichen Polizeikräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Eine solche massive Gewalteinwirkung der Bereitschaftspolizei auf friedliche Sitzblockierende muss ein politisches Nachspiel haben, auch wenn leider zu Befürchten steht, dass eine Anzeige gegen die PolizistInnen wenig Aussicht auf Erfolg haben wird.“

Bündnis Greifswald nazifrei

9. Mai 2014

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung: Erfolgreicher Protest am 8. Mai in Demmin- Bündnis Greifswald nazifrei kritisiert Polizeigewalt und Verunglimpfung antifaschistischen Protests

Und weiter geht´s!

Hallo Greifswald,

nachdem wir gestern so zahlreich nach Rostock gefahren sind und überall in der Stadt unseren Protest gegen den Naziaufmarsch zum Ausdruck bringen konnten ist aber noch nicht die Zeit gekommen, um die Füße hochzulegen. Denn schon in weniger als einer Woche wollen NPD und Freie Kräfte in Demmin ihren jährlich sogenannten „Trauermarsch“ veranstalten. Alle, die gemeinsam mit uns im Bus anreisen, möchten wir am Dienstag, den 06.05. ab 18.00 Uhr zu einem letzten Austausch in den Infoladen Analog einladen. Beim Essen der Klex-VoKü und weiteren Köstlichkeiten wollen wir uns in gemütlicher Runde über unsere Wünsche, Ziele und Ängste den Tag betreffend austauschen.
Natürlich können an dem Abend auch die letzten Bustickets ergattert werden!

8.Mai Demmin? Nazis stoppen!
Keinen Fußbreit den Rassist*innen!- gemeinsam, entschlossen, entgegen!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Und weiter geht´s!

*Greifswald Nazifrei ist entsetzt über das Verhalten der Stadtverwaltung von Rostock*

Es ist schier unverständlich, dass die Stadtverwaltung Rostocks, der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, den Menschen, die versuchen ein Zeichen gegen die menschenverachtende Ideologie der NPD zusetzen, nur Steine in den Weg legt. Wie gestern bekannt wurde, hat die Stadt Rostock jeglichen Protest gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai im Stadtteil Groß Klein verboten. Auch gab es seit dem Bekanntwerden der Aufmarschpläne keinerlei Zusammenarbeit mit dem breiten Bündnis „1. Mai – Rostock nazifrei“, geschweige denn Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, deren Chef der OB Methling ist.

„Wir fordern OB Methling und die Rostocker Verwaltung dazu auf, sich ein Beispiel an anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern zu nehmen, sich an die Spitze der Anti-Nazi-Proteste zu stellen und deutlich zu zeigen, auf welcher Seite sie stehen“, so Benjamin Pfeiffer, Pressesprecher des Bündnis’ Greifswald Nazifrei. Dies haben in der Vergangenheit viele Bürgermeister_innen getan und damit ermöglicht, dass von Ihrer Stadt ein deutliches Zeichen gegen Rechts ausgegangen ist.

Pfeiffer kritisiert weiterhin, „dass schon seit einigen Jahren beobachtet wird, dass die Menschen, die sich in Rostock aktiv gegen die Rechte Szene einsetzen, mit Repressionen der Ordnungsbehörden belegt werden. So ist es in Rostock inzwischen normal, dass Busunternehmer_innen von den Ordnungsbehörden davor gewarnt werden Antifaschist_innen zu Veranstaltungen gegen Rechts zu fahren“.

Rostock ist die Stadt, die immer ganz vorne dabei ist, wenn es darum geht Beschlüsse zur Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz – zur Imagepflege – zu fassen. Wir, als Bündnis Greifswald Nazifrei, fordern Sie, Herrn Methling, deshalb auf, sich persönlich für die Anti-Nazi-Proteste einzusetzen: Zeigen Sie uns und den Rostockern, dass Sie das viele Geld, welches Sie für ihre Verantwortung in unserer Großstadt bekommen, wert sind! Seien Sie am 1. Mai in Rostock anwesend und stellen Sie sich an die Spitze der Bewegung für Menschenrechte und Demokratie!

Wir wollen kein zweites Lichtenhagen und keine Nazis!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für *Greifswald Nazifrei ist entsetzt über das Verhalten der Stadtverwaltung von Rostock*

*Erneut Verhandlung wegen rechter Gewalt*

In der vergangene Woche fanden sich circa 100 Personen vor dem Amtsgericht Greifswald ein, um ihre Solidarität mit Opfern rechter Gewalt auszudrücken. Am kommenden Montag, den 28.04. wird es erneut eine Verhandlung geben, in der körperliche Übergriffe, diesmal auf Asylsuchende verhandelt werden. Bei den Angeklagten handelt es sich, im Unterschied zur vergangenen Verhandlung, vermutlich nicht um bekannte oder organisierte Nazis, jedoch um Rassisten, die sich durch entsprechende Stimmungsmache legitimiert sehen.

Am 16. April 2013 machten fünf Asylsuchende aus Afghanistan auf ihrem Weg vom Krankenhaus zurück zum Flüchtlingsheim gegen 21:45 Uhr Halt beim Penny-Markt (Möwencenter). Als sie heraus kamen, wurden Sie von mehreren Männern rassistisch beschimpft und mindestens zwei von ihnen wurde ins Gesicht geschlagen. Außerdem zerschnitten die Angreifer die Fahrradreifen eines der Betroffenen. Die fünf Asylsuchenden konnten fliehen und sich hinter einer Sporthalle verstecken. Von dort aus verständigten sie die Polizei. Sie wurden jedoch entdeckt und von zwei Autos und mit Fahrrädern bis zurück zur sogenannten Gemeinschaftsunterkunft verfolgt. Dort angekommen, verständigte der Wachschutz erneut die Polizei, die erst nach 40 Minuten eintraf. Die Täter waren zu dem Zeitpunkt bereits verschwunden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und vernahm die Betroffenen zunächst ohne Dolmetscher (Der Haupt-Betroffene hielt sich zu dem Zeitpunkt erst seit drei Monaten in Deutschland auf und sprach und verstand kein Deutsch!). Im Verlauf wurden den Betroffenen Lichtbilder vorgelegt und die Polizei fuhr mit ihnen zum Penny-Markt, wo sich die Täter (noch heute) regelmäßig aufhalten. Vier Täter konnten ermittelt werden. Gegen sie wurde Anklage erhoben. Die Betroffenen begegnen den Tätern nach wie vor regelmäßig und sind von ihnen eingeschüchtert.

Erschwerend und zusätzlich belastend für die Betroffenen kommt hinzu, dass drei von ihnen konkret von Abschiebung bedroht sind. Ihr Asylantrag wurde endgültig abgelehnt. Nur ein Abschiebeverbot nach Afghanistan könnte ihnen helfen. Die Opferberatungsstelle Lobbi, die auch diesen Fall begleitet, tritt für ein bedingungsloses Bleiberecht von Betroffenen rechter Gewalt ein. Diese Forderung wird durch einige Politiker_innen unterstützt und wäre im Sinne einer Härtefallregelung durchsetzbar.

Stellen wir uns entschlossen gegen die Verharmlosung rechter Gewalt. Es geht uns alle an, also seid solidarisch, nehmt auch an dieser Verhandlung teil und zeigt den Betroffenen, dass sie nicht allein sind.
Termin: 28.04.14 | 09.00 Uhr | Amtsgericht Greifswald

Für ein bedingungsloses Bleiberecht von Betroffenen rechter Gewalt!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für *Erneut Verhandlung wegen rechter Gewalt*

EINFACH MAL SITZEN BLEIBEN – DEMMIN 8. MAI

Wie in den vergangenen Jahren will die NPD am 8. Mai 2014 in Demmin einen „Trauermarsch“ veranstalten. Wir, das Bündnis Greifswald Nazifrei, rufen dazu auf sich den Nazis in den Weg zu stellen und den geschichtsrevisionistischen Marsch zu stoppen!

Am 30. April 1945 marschierte die Rote Armee in Demmin ein und befreite damit auch die Kleinstadt zwischen Peene und Tollense vom Faschismus. In den Tagen vor und nach Kriegsende sterben hunderte Einwohner*innen durch Selbstmord bzw. Mord durch Angehörige. Zum siebenten Mal versuchen Nazis die Tage der Befreiung und der Kapitulation Deutschlands für ihren propagierten „Opfermythos“ zu nutzen und den Toten mit einem „Trauermarsch“ zu gedenken. Dabei verschweigen sie den bis zuletzt andauernden Widerstand der Bevölkerung Demmins gegen das Ende Nazideutschlands genauso wie all die anderen Verbrechen des NS-Regimes.

Auch in diedem Jahr fahren wir am 08. Mai mit Bussen nach Demmin und stellen uns den Nazis in den Weg. Kommt mit und lasst uns gemeinsam gegen ihre menschenverachtende Propaganda und Geschichtsverdrehung protestieren!

Weiteres erfahrt ihr auf der Infoveranstaltung am 29.04.2014 um 20:30 Uhr im IkuWo (Goethestr. 1).

Die Tickets könnt ihr ab heute im Ikuwo (Di-Sa ab 21:00) und in den nächsten Tagen im Infoladen Analog für 6-8€ erwerben.

zusätzliche Informationen unter:
Demmin Nazifrei
Defiant

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für EINFACH MAL SITZEN BLEIBEN – DEMMIN 8. MAI

Heraus zum 1. Mai!

Am 1.Mai 2014 will die NPD unter dem Motto „Arbeit – Heimat –Zukunft“ durch Rostock marschieren. Wir untersützen den Aufruf des Bündnisses 1.Mai- Rostock Nazifrei , das unter dem Brölliner Aktionskonsens zu Blockaden des Aufmarsches aufruft.

Für alle aus Greifswald veranstaltet der Infoladen Analog am 27.04. um 14:30 im Jugendzentrum Klex einen Demovorbereitungstag. Letzte Informationen und Genaueres zu Anreise erfahrt ihr am 30.04. um 21:00 im Ikuwo.

Wir sehen uns!

Aufruf: 1. Mai – Rostock nazifrei!

Heraus zum 1. Mai!

1. Mai – Rostock nazifrei! Vielfalt statt Faschismus!

Der 1. Mai ist der Tag, an dem weltweit Menschen für gleiche Rechte, eine gerechte Arbeitswelt und freies, selbstbestimmtes Leben auf die Straße gehen. Der Tag, an dem weltweit für ein Leben ohne Krieg, Ausbeutung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung gekämpft wird. Der Tag für ein schöneres Leben – ganz bestimmt ohne Nazis! weiterlesen….

Deshalb „1. Mai – Rostock nazifrei! Vielfalt statt Faschismus“!

Kommt zur Demonstration und beteiligt euch an weiteren Veranstaltungen in Dierkow/Toitenwinkel!

Start der Demo: 1. Mai / Holzhalbinsel / 10 Uhr

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Heraus zum 1. Mai!

Diesmal keine Krankschreibung – Marcus G. wegen Körperverletzung verurteilt!

Am Dienstag verturteilte das Amtsgericht Greifswald den Neonazi-Kader Marcus G. zu einer Geldstrafe von 80 Tagessetzen à 20 € plus Prozesskosten und Anwaltskosten. Die Verhandlung über das Schmerzensgeld, welches dem Geschädigten zugesprochen wurde, wurde vertagt.

Wir freuen uns, dass an diesem Tag zahlreiche Menschen durch ihre Anwesenheit, ihre Solidarität mit dem Geschädigten und anderen Opfern rechter Gewalt gezeigt haben.

Weitere Presse:
Kombinat Fortschritt
Defiant
Lobbi e.V.
Fleischer-Vorstadt Blog

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Diesmal keine Krankschreibung – Marcus G. wegen Körperverletzung verurteilt!

Unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt! Auf in die zweite Runde: Neuer Termin für die Verhandlung gegen den Greifswalder Nazikader Marcus G. am 15. April 2014

Am Dienstag den 15.04. um 9:00 findet im Amtsgericht Greifswald der zweite Verhandlungstermin im Prozess gegen den Greifswalder Nazi Marcus G. Statt. Da sich der Angeklagte zum ersten Verhandlungstermin krank meldete, rufen wir zum kommenden erneut zur Solidarisierung mit Opfern rechter Gewalttaten auf. Ihm wird vorgeworfen am 29.07.2013 am Rande einer NPD-Kundgebung einen Gegendemonstranten mittels eines Tritts verletzt zu haben. Mehrere Augenzeug*innen und ein Video des Vorfalls könnten zu einer Verurteilung wegen Körperverletzung führen.

Der Vorfall im Sommer letzten Jahres ist nur ein Beispiel für rechte Übergriffe und stellt keine Seltenheit dar. Wie weit Nazis gehen zeigte sich in den letzten Monaten nur zu deutlich. Dabei wird ersichtlich, dass Gewalt keine Randerscheinung, sondern integraler Bestandteil rechtsradikaler Aktivität ist. Wenn Menschen nicht-deutscher Herkunft und Andersdenkende per se als Weniger betrachtet werden, ist es kein großer Schritt Gewalt gegen diese als Legitim anzusehen.

Marcus G. studiert in Greifswald, mimt in der Öffentlichkeit oft den friedlichen Nationalisten und gilt als Führungsfigur der lokalen Naziszene. Denn er und seine Kameradschaft „NSG“ (Nationale Sozialisten Greifswald) wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Sachbeschädigungen und Gewalttaten gegen Antifaschist*innen in Verbindung gebracht. Trotz vieler Indizien konnten diese Taten jedoch nie zweifelsfrei bewiesen werden. Die anstehende Verhandlung stellt keinen Einzelfall dar, vielmehr werden in nächster Zeit weitere Gerichtsprozesse gegen Nazis erwartet.

Wieder rechnen wir damit, dass Kamerad*innen von Marcus G. an der Verhandlung teilnehmen wollen. Da Einschüchterungsversuche ihrerseits wahrscheinlich sind, ist es wichtig, dass wir das Opfer und Zeug*innen unterstützen.

Kommt am Dienstag, den 15.04. vor das Greifswalder Amtsgericht in der Langen Straße 2a!

Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Nazis und ihre Gewalt setzen!

Um 09:00 Uhr beginnt die Verhandlung. Es wird nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben, frühzeitiges Erscheinen ist sinnvoll. Über konkrete Aktionen halten wir euch auf dem Laufenden.

Unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt! Auf in die zweite Runde: Neuer Termin für die Verhandlung gegen den Greifswalder Nazikader Marcus G. am 15. April 2014