8. Mai

Wie in den vergangen Jahren wollen die NPD und die rechtsradikale Kameradschaftsszene am 8. Mai in Demmin (Mecklenburg- Vorpommern) aufmarschieren, um den Tag der Befreiung von den nationalsozialistischen Machthaber*innen zu einem Tag der deutschen Opfern umzudefinieren. Am 30. April 1945 marschierte die Rote Armee in Demmin ein und beendete die faschistische Herrschaft in der vorpommerschen Kleinstadt. In den Tagen vor und nach dem Kriegsende starben hunderte Einwohner*innen durch Suizid und Mord durch Angehörige. Zum neunten Mal versuchen Nazis, diesen Tag für ihren propagierten Opfermythos zu nutzen und der Toten mit einem „Trauermarsch“ zu gedenken. Dabei verschweigen sie den bis zuletzt andauernden Widerstand der Bevölkerung Demmins gegen die Übernahme der Stadt durch die Rote Armee, und auch die Verbrechen der Nationalsozialisten werden mit keinem Wort thematisiert. Wie in den letzten Jahren werden die Neonazis wieder versuchen, mit einem Fackelmarsch durch die Innenstadt zu ziehen und einen Kranz niederzulegen.

Es wird eine Infoveranstaltung im Klex am 3.05 (nach der Küfa) geben. Und natürlich eine Infoverstaltung am 5.05 im IKuWo (nach der VoKü/Küfa).

Es gibt ab jetzt Bustickets im IKuWo. Für 5-10 € Soli sichert ihr euch einen Platz nach Demmin.

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