Gemeinsam gegen FFDG

In den letzten Monaten ist es zum traurigen Standard geworden; Überall in Deutschland gehen Nazis als so genannte „Wutbürger“ für unterschiedlichste Dinge auf die Straße. Unter verschiedenen Deckmänteln wie z.b. für Frieden, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, gegen Islamisierung, gegen Multikulti, für unsere Kinder, gegen Merkel, … treffen sie sich regelmäßig Montag abends und bejammern eine angebliche „Überfremdung“ und die eigenen schlechten Lebensbedingungen. Auch in Greifswald trifft sich seit ein paar Wochen eine krude Masse aus Verschwörungstheoretikern, Neonazis, abgehängten Deutschen und DDR-Fans („FFDG“ und „Greifswald wehrt sich“), die der „Lügenpresse“ nichts abgewinnen können. Anfängliche Kundgebungen auf dem Greifswalder Marktplatz wurden zu regelmäßigen Demonstrationen durch die gesamte Stadt.
Von Anfang an rufen jedoch auch verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen und Bündnisse zu notwendigem Gegenprotest auf. Auch am kommenden Montag (07.12.) gibt es Einiges dem sich angeschlossen werden kann.

Für eine gemeinsame Anreise sorgt die Critical Mass.
Infos unter: https://www.facebook.com/criticalmasshgw/?fref=ts

Greifswald für alle lädt ein, zu Mahnwachen in Hör- und Sichtweite der Naziroute.
Infos unter: https://www.facebook.com/greifswald.fuer.alle/?fref=ts

Wir als Greifswald Nazifrei rufen alle Greifswalder_innen dazu auf, sich an den geplanten Protesten zu beteiligen. Seid laut. Seid an der Route. Seid entschlossen. – ABER verzichtet diesmal auf Blockaden!

Für jeden angefangenen Kilometer, den „FFDG“ und „Greifswald wehrt sich“ auf den Greifswalder Straßen innerhalb ihrer Demonstration „spazieren“ gehen, wird das Bündnis „Greifswald für alle“ 100 Euro für die Flüchtlingshilfe spenden. Sollte es eine stationäre Kundgebung sein, gibt es 1 Euro pro Teilnehmer_in und Stunde. Sollte die Teilnehmer_innenzahl bei den „besorgten Bürger_innen“ nicht ausreichend sein, werden wir den Betrag auf 2 Euro pro Kopf erhöhen. Die Spenden werden je zur Hälfte an das im Aufbau befindliche Willkommenszentrum und an das Internationales Kultur- und Wohnprojekt (Ikuwo) gehen.

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