13 Stolpersteine für Greifswald

Kommenden Donnerstag, 23.05.2013, ist es soweit! 13 neue Stolpersteine werden von 11-14 Uhr während eines Rundganges in der Hansestadt verlegt. 11 Steine kommen an ihre Plätze zurück, von denen sie in der Nacht vom 8. zum 9. November 2012 mutwillig entfernt worden sind. Dank der zahlreichen Spenden werden zusätzlich zwei weitere Steine verlegt.

Hier die Übersicht:

11.00 Uhr Gützkower Straße 39, Friederike und Georg Feldmann

11.20 Uhr Robert-Blum-Straße 11, Alice Weismann und Paula Sichel

11.40 Uhr Domtraße 9a Historisches Institut, Dr. Gerhard Knoche

12.00 Uhr Ellernholzstraße 2, Prof. Dr. Edmund Forster

12.30 Uhr Friedrich-Loeffler-Str. 23d, Pharmakologisches Institut, Dr. Rudolf Kaufmann

13.00 Uhr Kuhstraße 7, Else Burchard

13.20 Uhr Brüggstraße 12, Julius, Thea, Hans und Gert Futter

13.40 Uhr Knopfstr. 18, Elise Rosenberg

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Erstmalig große Blockaden in Demmin!

Seit nun mehr sieben Jahren mobilisieren die NPD und neonazisitische Gruppierung aus MV zu einem „Trauer“-Marsch am 8. Mai nach Demmin. Dieses Jahr gelang es einem breiten, antifaschistischen Spektrum zwei Blockaden in Demmin zu organisieren. Die 500 Teilnehmer_innen protestierten friedlich gegen den geschichtsrevisionistischen Marsch der Neonazis, unter ihnen auch zahlreiche Greifswalder_innen.

Schon bei der Anreise der Busse der Gegendemonstranten_innen aus verschiedenen Städten kam es zu Polizeikontrollen, bei denen die Busse und auch die persönlichen Sachen der Mitreisenden durchsucht wurden. Dieser erste Versuch der Einschüchterung… weiterlesen

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Anti-Antifaarbeit keine Chance geben!

Bei der  gestrigen Veranstaltung zum Thema “Der NS-Studentenbund in Greifswald und die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Greifswald” machten Antifaschist_innen darauf aufmerksam, dass sich Neonazis im Veranstaltungsraum befanden. Wir begrüßen, dass diese Personen des Saales verwiesen worden sind.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Erkennung von Neonazis hauptsächlich durch die Arbeit von antifaschistischen Gruppen möglich ist. Eine engere Zusammenarbeit mit ihnen, gerade bei solch thematisch bezogenen Veranstaltung, halten wir daher für unumgänglich und wichtig.

Pressemitteilung der Gruppe Defiant

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Forderung nach NSU- Untersuchungsausschuss in MV

Aus aktuellem Anlass, dem am 19.02. vorgelegten Bericht von Innenminister Lorenz Caffier (CDU),  fordern wir dringend die Einrichtung eines NSU- Untersuchungsausschuss in MV.  Eine öffentliche Aufklärung der Geschehnisse in, vor allem die fehlerhaften Ermittlungen im Fall Mehmet Turgut, und der “nicht erkennbaren” Verbindungen des Trios nach MV hat unserer Meinung nach höchste Priorität.

Detailierte Information zum Aufruf (incl. die Forderung an die Landesregierung MV) und eine Unterstützer_innenliste der Forderung gibt es bei Stop it!

Pressespiegel:

Kombinat Fortschritt vom 20.02.2013

Blick nach rechts vom 20.02.2013

 

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*Greifswald kommt nach vorne / Gemeint sind wir alle*


Bunte Transparente, entschlossene Stimmung, und immer wieder die Worte „Kommt nach vorne“. Gut 70 Menschen versammelten sich am Sonntag auf dem Greifswalder Marktplatz, um ihre Solidarität mit einem Antifaschisten zu zeigen, der kürzlich vom Amtsgericht Dresden zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Sie drückten damit ihren Protest gegen eine Justiz aus, die bei rechten Straftaten oft nicht so genau hinschaut, während zivilgesellschaftliches Engagement mit harten Bandagen bekämpft wird.

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“Wir brauchen keine Nazis!”

antifaschistische Mahnwache: Montag, 10.9.2012 um 14:30 vor der Greifswalder Stadthalle

Am kommenden Montag tagt erstmals seit Dezember der Kreistag wieder in Greifswald.
Zeigen wir den ebenfalls teilnehmenden NPD-Abgeordneten, dass sie in Greifswald immer mit Protest und Widerstand zu rechnen haben!

Verbreitet die Info weiter, lasst uns trotz Werktag, Semsterferien, Sommer und kurzerfristiger Mobiliserung so viele wie möglich werden!
Bringt Transparente, Flugblätter  und ähnliches mit und vergesst bei Bedarf die Sonnenbrillen nicht!

weitere Infos:
http://blog.17vier.de/2012/09/06/mahnwache-gegen-npd-prasenz-im-kreistag-wir-brauchen-keine-nazis/

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Bündnisgründung und kreativer Widerstand gegen anstehendes Pressefest der „Deutschen Stimme“ der NPD

Das Bündnis Greifswald Nazifrei begrüßt die Gründung des Bündnisses „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“ aufgrund des anstehenden Pressefestes der „Deutschen Stimme“ der NPD, vor erst wenigen Wochen.
Die Initiative für das Bündnis kam aus dem bürgerlichen Spektrum und repräsentiert somit „die Mitte der Gesellschaft“, in der die NPD dachte schon längst angekommen zu sein. Doch die menschenverachtenden Ideologien treffen nicht auf breite Anhängerschaft, sondern auf bunte Proteste.

Seit Jahren gehört gerade die Region „Uecker-Randow“ zu den Gebieten, in denen die NPD und ihre Gefolgschaft extrem aktiv sind. Polenfeindliche Demonstrationen und NPD-Kinderfeste können praktisch ohne Gegenwehr stattfinden. In manchen Ortschaften bekommt die NPD bei Wahlen sogar über 30% der Stimmen. Nazipropaganda im Straßenbild sowie gewalttätige Übergriffe auf Migranten_innen, Andersdenkende und nicht-rechte Jugendliche sind keine Seltenheit mehr. Die alltägliche Präsenz der NPD und ihr Handeln ist ein Teil der Normalität in diesem Gebiet geworden und das Ziel des„sozial rassistischen“ Heranschleichens in Richtung der bürgerlichen Mitte stößt u.a. in Uecker-Randow auf Anerkennung.

Umso erfreulicher ist es, dass anscheinend die Ankündigung der NPD, ihr diesjähriges „Deutsche Stimme“ Pressefest in der Ortschaft Viereck (nahe Pasewalk) stattfinden zu lassen, der ausschlaggebende Tropfen war, das Fass zum Überlaufen zu bringen. Erstmalig organisiert sich eine feste Struktur, die sich das Ziel gesetzt hat, am Tage des Nazifestes antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.
Wir, das Bündnis „Greifswald-Nazifrei“, begrüßen ausdrücklich die Gründung des Aktionsbündnisses „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“ und zeigen uns grundsätzlich solidarisch mit der eindeutigen Positionierung gegen das verstärkte öffentliche Auftreten der NPD.

Protest und Widerstand gegen Nazis und deren Gedankengut kann und muss auf vielen Ebenen stattfinden. Es gibt kein Patentrezept gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus. Eine symbolische Menschenkette/Protestmeile und ein „Demokratiefest“, wie sie nun in Pasewalk für den Tag des Nazievents geplant sind, kann einer der vielen Wege des Ausdrucks gegen Nazis und ihre menschenverachtenden Ideologien sein.

Der Grundkonsens des Pasewalker Aktionsbündnisses enthält jedoch ein Wort, das es uns leider nicht ermöglicht, uneingeschränkt zu den Protesten am 11. August nach Pasewalk zu mobilisieren. Das Aktionsbündnis positioniert sich in seinem Konsens „gegen Versuche der Kriminalisierung von Anti-Nazi-Protesten, sofern sie sich auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit befinden“. Die gewählte Wortwahl der „Rechtsstaatlichkeit“ halten wie für unangebracht. Im Allgemeinen ist unter diesem Begriff zwar ein Staat zu verstehen, dessen Handeln sich auf das Recht stützt und in dem keine Willkür herrscht.
Doch gerade im Kontext von Anti-Nazi-Protesten ist in den meisten Fällen das Gegenteil Realität: Kriminalisierungen von antifaschistischen Protestformen, Einschüchterungen von Nazigegner_innen durch den Geheimdienst und haltlose Strafverfahren sowie die Missachtung und das Einschränken von Grund- und Menschenrechten durch den „Rechtsstaat“. All diese Beispiele sind regelmäßige Erfahrungen, die antifaschistisch aktive Menschen in der BRD machen, und begründen die Kritik an dieser Wortwahl von unserer Seite. Hinzu kommt, dass dieser Konsens im Vorhinein eine Solidarisierung mit Menschen und Gruppen ausschließt, die den Nazis auf einer anderen Ebene begegnen wollen, als auf der rein symbolischen.
Ob beispielsweise eine Sitzblockade, die das Ziel hat einen Naziaufmarsch gewaltfrei zu blockieren, „rechtsstaatlich“ ist oder nicht, wird von Polizei und Staatsanwaltschaft entschieden und nicht vom einem Bündnis. So wurden auch Menschen, die an den erfolgreichen friedlichen Blockaden gegen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden teilgenommen hatten, „rechtsstaatlich“ verurteilt.
Auch in MV wurden Strafverfahren gegen Sitzblockierende eingeleitet, zuletzt gegen Teilnehmer_innen der Blockaden am 1. Mai 2011 in Greifswald. Wir halten diese Protestform gegen Nazis dagegen für legitim und notwendig. Ein Bündnis, das es dem Interpretationsspielraum von Einzelpersonen überlässt, ob sich mit Sitzblockaden solidarisiert wird, kann deshalb von „Greifswald Nazifrei“ nicht die uneingeschränkt unterstützt werden. Die Einschränkung des gegründeten Bündnisses, sich gegen Kriminalisierungen von Anti-Nazi-Protesten zu positionieren, “sofern sie sich auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit befinden“, klingt für uns unangebracht und unvertretbar.
Wir würden uns eine eindeutige Solidarisierung des Bündnisses “Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“ mit allen Nazigegner_innen, die sich gegen die NPD und ihr intolerantes Denken und Handeln richtet, einsetzen.

Trotz dieser Kritik schätzen wir, das Bündnis „Greifswald-Nazifrei“ das derzeit stattfindende und aktive Engagement gegen Rechts und rufen dazu auf am 10. & 11. August in Pasewalk & Viereck antifaschistisch aktiv zu werden. Respektiert die gewählten antifaschistischen Aktionsformen und zeigt gemeinsame Solidarität gegen staatliche Repression und nationalistisches Gedankengut.

Es sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass es an diesem Wochenende gefährlich sein wird als offensichtlich antifaschistischer Gesinnter anzureisen und örtliche Präsenz zu zeigen.
Seid also kreativ, vorsichtig und passt aufeinander auf!

Nationalismus tötet! Widerstand bedeutet LEBEN!

Bündnis Greifswald Nazifrei im Juli 2012

Infos:
http://de.indymedia.org/2012/07/332241.shtml
http://kombinat-fortschritt.com/2012/06/04/npd-zeitungs-pressefest-in-vorpommern-im-schweinestall/

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StuPa und Vollversammlung unterstützen die Demo

Das Studierendenparlament und die Vollversammlung der Studierendenschaft
haben gestern beschlossen die antifaschistische Demonstration am 10.12.
zu unterstützen. Laut Antrag fordert das Studentenparlament “alle
Studierenden dazu auf, an der antifaschistischen Demonstration, die am
10. Dezember stattfindet, [...] teilzunehmen”. Zudem wird eine Mail an alle
Studierenden verschickt, in der auf die Demo aufmerksam gemacht wird.
Die Vollversammlung sprach sich nahezu einstimmig (eine Gegenstimme) für
die Teilnahme an der Demo aus. Eine breite Unterstützung durch die
Studierendenschaft ist ein wichtiges Signal für Greifswald. Nicht nur
weil ein Fünftel der Stadt aus Student_innen besteht, sondern auch weil
studentische Kulturinitiativen das bunte Bild Greifswalds entscheidend
prägen. Sie sollten gerade dabei sein, wenn es gilt, für den Erhalt einer
alternativen Stadtkultur und gegen Nazigewalt auf die Straße zu gehen.
Deshalb kommt alle zum bunten Block am Samstag! Bringt eure
Kommiliton_innen und Dozent_innen mit, aber auch eure Nachbarn und
Freund_innen! Wir werden viele sein…..

beim webmoritz nachzulesen und anzuschauen

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Infoveranstaltung

Knapp 2 Wochen vor der Demo findet morgen – Donnerstag, den 24.11.2011 – eine Informationsveranstaltung im IKuWo statt. Anwesend werden Vertreter_innen der Hedonistischen Internationalen Greifswald (HI HGW), der antifaschistischen Gruppe Defiant, unseres Bündnisses, sowie eine Person, die über rechtliche Dinge im Demo-Bezug informiert, sein.

Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Darstellung der derzeitigen Situation in Greifswald, was Nazi-Aktivitäten und antifaschistische “Gegenbewegungen” angeht. Auch essentielle Grundlagen der Demo wie z.B. die Routenführung werden mitgeteilt werden.

Im Anschluß werden alle oben genannten Gruppen sich zu ihrer Motivation an dieser Demonstration teilzuhaben äußern.

Abschließend wird zudem einen kurzen rechtlichen Einblick geben. Also insbesondere Fragen bezüglich des Verhaltens auf Demonstrationen und Rechte und Pflichten als Demonstrationsteilnehmer_in.

Wir würden uns über zahlreiches Erscheinen sehr freuen!

Wann: Donnerstag, 24.11.11, 20 Uhr
Wo: IKuWo (Goethestr.1)

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Zusammen sind wir mehr…

Wir alle erinnern uns noch an den 1.Mai diesen Jahres, als tausende von Menschen sich in Greifswald auf den Straßen versammelten und die NPD-Demonstration durch unzählige Blockaden eine stark gekürzte Route gehen musste. Doch leider hat dies nichts an dem aggressiven Auftreten der Neonazis geändert. Weiterhin verbreiten sie ihre menschenverachtende Ideologie durch Schmierereien, Sticker – und in ihrem sozialen Umfeld. Zudem überfallen sie vermeintliche „politische Gegner“ oder einfach Menschen, die nicht in ihr eingeschränktes Weltbild passen. Unmittelbar vor dem 1.Mai gipfelten ihre Aktionen gar in Brandanschlägen auf alternative Projekte in Greifswald und Umgebung. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen. Wir wollen nicht, dass Menschen in Angst vor Angriffen leben müssen. Wir rufen euch auf, am 10.12.2011 an der Demonstration „Zieht euch warm an! Null Toleranz für Nazis – Fight Back!“ teilzunehmen. Lasst uns den Nazis in Greifswald zeigen, dass sie hier immer noch nicht willkommen sind!

Weitere Infos:
A.ll C.olors A.re B.eautiful-Block aka der bunte Block | HI HGW [hihgw.org]
Demo-Seite der antifaschistische Gruppe “Defiant” | Defiant [defiant.antifa.de]

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